Stellungnahme des BPE zur Situation in der Corona-Pandemie

Der Bundesverband Psychiatrie-Erfahrener (BPE) hat eine Stellungnahme zur Situation rund um Psychiatrie und Selbsthilfe verfasst, an der auch ein Teil der Psychiatrie-kritischen Initiative Tübingen (PKIT) mitgewirkt hat:

Stellungnahme des BPE zu Covid-19

Flyer mit Notfallnummern für Tübingen

Weiterleitung aus aktuellem Anlass:

Aufgrund von Anregung aus anderen Städten haben sich ein paar Menschen
Gedanken gemacht und für Tübingen einen
Flyer zusammengestellt, der die wichtigsten Notfallnummern und Kontakte für
* sexualisierte Gewalt
* persönliche Lebenskrisen
* Sucht- und Drogenprobleme
und weitere Notfallnummern enthält.

Der Anlass ist die momentane Situation der Ausgangsbeschränkungen, die
soziale Isolation, erhöhte Fälle von häuslicher Gewalt oder Depressionen
verursachen kann.

Notfallnummern Tübingen

Auf Anfrage: Literaturliste Vortrag Hannover

Da es eine Anfrage gab nach der Literaturliste des Vortrags in Hannover, hier ein Link zu zwei PDF-Dateien:

Literaturliste Vortrag Hannover Teil 1

Literaturliste Vortrag Hannover Teil 2

PKIT- Vortrag „Warum Psychiatriekritik?“ in Hannover am 5.3.2020

Es wird einen Vortrag der Psychiatrie-kritischen Initiative Tübingen im Zuge der Veranstaltungsreihe „Die Mauern dieser Gesellschaft“ geben.

Wann? Donnerstag, 05.03.2020, 19:30 Uhr

Wo? Sturmglocke, Klaus-Müller-Kilian-Weg 1, Hannover

Zur Veranstaltung:

Psychiatriekritik scheint selbst in linken Zusammenhängen aktuell wenig beachtet zu werden.
Gewalt- und Herrschaftsebenen psychiatrischen Handelns – zwischen Freiheitsentzug, Zwangsmedikation und Zwangsfixierung – scheinen heute hinter dem Image des „Helfens und Heilens“ unsichtbar zu werden. Während die Rechtfertigung von Zwang über angebliche „Resozialisation“ auch im Strafvollzug zu finden ist, lässt sich psychiatrischer Zwang unter medizinischen Begründungen und damit verbundenem Absprechen der Zurechnungsfähigkeit besonders elegant verbergen. Es gilt die Einstellung „Zwang als medizinische Notwendigkeit“, womit jeglicher politischer Auseinandersetzung der Boden entzogen werden soll. Unter dem Aspekt von Tabuisierung psychischen Leidens und Stigmatisierung von Betroffenen in der Gesellschaft, scheint die Psychiatrie dabei noch „der Ort“ zu sein für jene Themen. Dies lässt die Frage aufkommen, inwiefern die „Gitter“ von Psychiatrie auch die gesamte Gesellschaft durchziehen.

Neben einem geschichtlichen Abriss und einer Einordnung von Psychiatrie und Kapitalismus sowie Herrschafts-Ideologien, wird es einen (noch zu) kleinen Ausblick in Perspektiven anderer Umgangsweisen mit psychischem Leiden und Irritation hervorrufenden Verhaltens-Abweichungen geben.

Danach Kneipe mit Soli-Cocktails

Link zum Flyer der Veranstaltungsreihe:

Flyer zur Veranstaltungsreihe \"Die Mauern dieser Gesellschaft\" in Hannover

Aufnahme von der Buchvorstellung „Gegendiagnose 2″

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